aus der Musik

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Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher unserer neuen Musikseite und wünschen viel Vergnügen beim Anhören und Anschauen!


 

J1-Leistungskurs Musik fährt nach München

BildDer Musik-Leistungskurs der Jahrgangsstufe 1 des Pestalozzi-Gymnasiums hat eine erlebnisreiche musikalische Fahrt nach München unternommen:

Passend zu unserem aktuellen Thema „Bachs Johannes-Passion“ bekamen wir vormittags eine Führung im Bayerischen Nationalmuseum durch die Christusbilder-Ausstellung. Wir erhielten Einblicke in verschiedenste Arten der Interpretation und unterschiedliche Darstellungsformen von Christus, die sehr beeindruckend waren. Zum Schluss durften wir noch einen Blick in die Krippenausstellung werfen.

 

Am Nachmittag besuchten wir den Workshop „Fragezeichen“ des Bayerischen Rundfunks, der für Oberstufenkurse und Studierende gedacht ist.


BildDer erste Teil war ein exklusiver Einblick in eine Live-Probe des Orchesters und Chors des Bayerischen Runkdfunks unter der Leitung von Sir Simon Rattle. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach geprobt. Es war super spannend mitzuerleben, wie ein berühmtes Orchester und ein Chor voller Profimusiker samt herausragenden Gesangssolisten gemeinsam ein so umfangreiches Werk einstudieren.

 

 

 

Bild (Fotos:  © BR / Astrid Ackermann)

 

 

BildNach der Probe hatten wir die einmalige Gelegenheit, mit dem Dirigenten Sir Simon Rattle ein aufschlussreiches und sehr nettes Gespräch führen zu dürfen. Am Ende war die Freude groß, dass sich Sir Simon Rattle noch Zeit nahm für Autogramme und ein gemeinsames Foto.

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Im Anschluss folgte der zweite Teil des Workshops, der aus einer Fragerunde mit dem Kontrabassisten des Bayerischen Symphonieorchesters Frank Reinecke und dem Redaktionsleiter von BR Klassik und Magazine Bernhard Neuhoff bestand. Auch bei dieser Fragerunde haben wir sehr viel Neues und Interessantes mitgenommen.

Bei der Aufführung der Matthäus-Passion im Herkules-Saal der Münchner Residenz drei Tage später wären wir ebenfalls gerne dabei gewesen. Diese wurde aber leider abgesagt.

Sehr herzlich wollen wir uns bei Frau Herzog für ihr großes Engagement und ihre tolle Planung bedanken.

 Emma Schäffer und Theresa Monsees, J1

 


Große Erfolge für PG-Musikerinnen und Musiker

BildBei verschiedenen Veranstaltungen in den letzten Wochen haben zahlreiche Schülerinnen und Schüler des Pestalozzi-Gymnasiums ihr musikalisches Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt und wurden für ihre herausragenden Darbietungen mit Preisen belohnt.

Beim 66. Tonkünstlerwettbewerb Baden-Württemberg, der in Stuttgart stattfand, erhielt Lara Hauptmann (6a) auf dem Klavier einen dritten Preis.

Theresa Monsees (J1, Leistungskurs Musik) nahm am Landeswettwerb für Akkordeon in Filderstadt in zwei Solo-Kategorien und im Duo teil und erspielte sich dabei drei erste Preise mit dem Prädikat hervorragend. Louisa Monsees (9a) erhielt im Akkordeon-Duo das Prädikat ausgezeichnet.

Beim diesjährigen Bruno-Frey-Musikpreis bekamen Ilian Riether (9b) für sein Cembalo-Spiel, Lara-Maria Adler (5a) auf der Violine im Duo und Clara von Lorentz und Eliane Fu als Klavierduo (beide 8a) einen Nachwuchsförderpreis.
Luis Petermann (J1), der den Leistungskurs Musik am PG besucht, erhielt für seinen Vortrag auf der Gitarre einen Solo-Hauptpreis.
Auch drei ehemalige Schülerinnen und Schüler des letztjährigen Leistungskurses Musik am Pestalozzi-Gymnasium wurden mit einem Solo-Hauptpreis ausgezeichnet:
Leon Winkler mit dem Saxophon, Anna Christ mit der Klarinette und Sarah Becherle mit der Violine (alle drei Abi 21).
Maria Hauptmann hat im Sommer nach der 9. Klasse Musikprofil vom Pestalozzi-Gymnasium auf das Musikgymnasium „Schloss Belvedere“ in Weimar gewechselt und erspielte sich mit der Querflöte ebenfalls einen Solo-Hauptpreis.
Alle Preisträger stellten sich in einem Konzert der Jury und dem Publikum vor.

Herzlichen Glückwunsch allen Musikerinnen und Musikern zu ihrem Erfolg!


Preise bei Sonderpreisfestival in Regensburg

Der Wettbewerb steht Bundespreisträger*innen des Wettbewerbs Jugend musiziert nach der Nominierung durch die Jury zur Bewerbung offen. An die 100 junge Musikerinnen und Musiker aus ganz Deutschland waren dieser Einladung gefolgt, um in Regensburg ihr Können unter Beweis zu stellen. Anders als bei Jugend musiziert konzentriert sich WESPE auf vor allem auf die Auseinandersetzung mit noch nicht aufgeführten, weniger bekannten oder besonders schwierig zu interpretierenden Werken. Acht verschiedene Wertungskategorien laden dazu ein, sich beispielweise mit der Interpretation eines zeitgenössischen Werks, der im Nationalsozialismus verbotenen Musik oder mit der Uraufführung einer Eigenkomposition zu beschäftigen. Für die Besten winkten in diesem Jahr Sonderpreise im Gesamtwert von 28.500 Euro ausgelobt von 13 verschiedenen Stiftungen.

Seit einigen Jahren gibt es bei WESPE eine neue Kategorie: „Jumu open“. Gefordert sind hier experimentelle Konzepte, die über ein reines Interpretieren von notierter Musik hinausgehen.
Das Trio mit Jael Kiefer, Nicola Hauchler und Julius von Lorentz stellte sich der Herausforderung und brachte in einem wahnsinnigen Organisationsaufwand die Komposition „Spannungsfelder IV“ von Julius von Lorentz zur Uraufführung. Die Realisation des Stückes erfordert neben dem ungewöhnlichen Instrumentarium Cembalo, Klavier und Keyboard auch noch zwei Leinwände, auf denen während der Aufführung Videoprojektionen laufen, sowie Lautsprecher und jede Menge elektronische Ausrüstung. Bereits am Tag vor der Wertung wurde in mehreren Stunden das Equipment im Wertungssaal aufgebaut und ein erster Soundcheck gemacht. Am nächsten Morgen lief bei der Aufführung alles tadellos, sodass die Jury, von dieser Darbietung beeindruckt, dem Trio den Preis des VdM (Verbands deutscher Musikschulen) verlieh. Da der Wettbewerb unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand, soll das Stück in den Herbstferien in einer Videoproduktion auf YouTube veröffentlicht werden, um es einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

Direkt nach der Jumu-open-Wertung am Samstagmorgen ging es für die jungen Musikerinnen und Musiker weiter: In der Kategorie „Werk der Klassischen Moderne“ spielten Nicola Hauchler und Jael Kiefer als Klavierduo. Sehr ausdrucksvoll und mit großem Feingefühl für Klangfarben gestalteten sie die Romanze „Las ninas de Santa Fe“ von dem argentinischen Komponisten Carlos Guastavino und spielten anschließend die virtuosen Paganinivariationen von Witold Lutoslawski. Die beiden Schülerinnen der Klavierklasse Anita Bender spielen seit vielen Jahren zusammen und haben sich während der Sommerferien intensiv auf den Wettbewerb vorbereitet. Die Jury belohnte diese Arbeit mit dem Preis der Hindemith-Stiftung.

Das Duo mit Julius von Lorentz (Klavier) aus Biberach und Jana Morgenstern (Cello) aus Nürnberg gewann den Sonderpreis der Harald-Genzmer-Stiftung in der gleichen Kategorie und begeisterte die Jury mit ihrem perfekten Zusammenspiel. Sie interpretierten den ersten Satz aus der Cellosonate op. 40 von Dmitri Schostakowitsch (der von den beiden in den Proben immer liebevoll „Schosti“ genannt wurde) sowie die technisch sehr anspruchsvollen Rossini-Variationen von Martinu.

Die größte Überraschung aber war das Abschlusskonzert am Abend: Sowohl das Klavierduo mit Jael und Nicola als auch Jana und Julius als Cello-Klavier-Duo wurden ausgewählt, bei der Preisvergabe mit allen Teilnehmenden und Jurymitgliedern einen Teil ihres Programmes zu präsentieren. Das Konzert, das wieder im Historischen Reichssaal stattfand, wurde live auf YouTube übertragen und ist dort zum Nachhören eine Zeit lang verfügbar. Angesichts dieser Erfolge hat sich die lange und zeitintensive Vorbereitung während der Sommerferien mehr als gelohnt!

 


Sommerkonzert digital

Vieles konnte in diesem Schuljahr nicht stattfinden. Auch die Konzerte des Pestalozzi-Gymnasiums mussten ausfallen. So musizierten als Ersatz für das Adventskonzert am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien drei Gruppen aus J1, Klasse 10 und Klasse 9 an verschiedenen Stellen im Schulgebäude und verbreiteten mit ihren Klängen eine weihnachtliche Stimmung.
Auch das traditionelle Frühjahrskonzert konnte nicht in gewohnter Weise durchgeführt werden. Stattdessen gibt es jetzt zum Schuljahresende ein „Sommerkonzert digital“.
Nachdem in den letzten fünf Wochen endlich wieder alle Klassen in der Schule sein durften, haben die MusiklehrerInnen die wenige verbleibende Zeit noch intensiv für das Musizieren genutzt und mit dem J1-Musikkurs und allen Musikzug – und Musikprofilklassen von Klasse 5 bis 10 Stücke einstudiert. Allen hat es gutgetan, nach der langen Zeit endlich wieder gemeinsam vor Ort musizieren zu können. Entstanden ist so eine bunte und abwechslungsreiche Mischung mit ganz unterschiedlichen Stücken der verschiedenen Klassenensembles.
Dazu kommen noch einige Einzelbeiträge von SchülerInnen der J1 und eine Aufnahme vom letzten Auftritt des Schulchores vor der Corona-Pause. Damit kann man sich etwas von der Konzertatmosphäre, die sonst während des Frühjahrskonzerts in der Aula herrscht, nach Hause holen.

(zum Anschauen und v.a. Anhören einfach auf die Bilder klicken)

Musikprofil 5a
Prelude

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Musikprofil 5c Katzen Brauchen Viel Musik
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Musikprofil 5c
Un Poquito Cantas

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 Musikprofil 6ac
Ticken und Tacken

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Musikprofil 7a
Iss Was

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Musikprofil 8
Wellerman

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Musikprofil 9
Money

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Musikprofil 9
Promenade

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Musikprofil 10
Canon

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Musikprofil 10
SlawischerTanz

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Musik LK J1
Cantaloupe Island

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Musik LK J1
Manha De Carneval

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Musik LK J1
A Little Of This

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Schulchor
Days Of Beauty

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Dazu kommen noch einige Einzelbeiträge von SchülerInnen der J1.

Nicola Hauchler und Jael Kiefer
Chopin: Rondo C-Dur
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Nicola Hauchler und Jael Kiefer
Lutoslawski: Paganinivariationen Bild

Julius von Lorentz
Duo Morgenstern

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Die Musikfachschaft bedankt sich ganz herzlich bei Armin Stuhler für die Aufnahme und den Schnitt der Konzertbeiträge.


Impressionistische Klangstücke

Impressionistische Maler vermeiden deutliche Abgrenzungen und strenge Konturen. Ihre Bilder vermitteln einen schwebenden Eindruck und eine ganz besondere Atmosphäre. Licht- und Farbeffekte spielen dabei eine wichtige Rolle.
Die Komponisten des Impressionismus haben Möglichkeiten gefunden, diese spezielle Wirkung auch in ihren Werken zu erreichen. Die Art des Malens wurde auf die Art des Komponierens übertragen.

BildDie Schülerinnen und Schüler des Musikprofils Klasse 10 bei Frau Herzog haben sich zunächst mit den musikalischen Mitteln beschäftigt, die die Komponisten in ihren Stücken verwendet haben, und anschließend ihre eigenen stimmungsvollen impressionistischen Klangbilder geschaffen. Als Anregung diente jeweils ein Bild von Monet, dessen verschiedene Bildmotive die Schülerinnen und Schüler mit musikalischen Motiven dargestellt haben.

Claude Monet: „Houses of Parliament, Sunset“
Das Parlament von London, Sonnenuntergang (1902)

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Claude Monet: „The Water-Liliy Pond“
Die japanische Brücke (1899)

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Popsong und Balladenvertonungen in Klasse 7

BildNachdem sich die 7. KlässlerInnen von Herrn Schuster beim Hiphop verstärkt mit Beats und Rappen, also rhythmischen Dingen, beschäftigt hatten, ging es nun an die Welt der Akkorde und Melodien. SchülerInnen durften mit GarageBand eigene Popsongs gestalten oder eine Ballade aus dem Deutschunterricht als Popsong vertonen. Wichtig war dabei, dass die SchülerInnen eigene Akkordfolgen erstellten und zu diesen Akkordfolgen eigene Melodien erfanden. Auch dabei gab es einige sehr gelungene Ergebnisse.

Die Brücke am Tay (Balladenvertonung)

John Maynard (Balladenvertonung, Bsp. 1)

John Maynard (Balladenvertonung, Bsp. 2)

Novembersonntag (eigener Popsong)

  Verfolge Deinen Traum (eigener Popsong)


Das Kanonbuch der Musikprofil-Klasse 9 (2021)

Kanons – ob gesungen oder gespielt – kennt sicher jeder.
BildDie Schülerinnen der Musikprofil-Klasse 9 von Frau Herzog haben im Rahmen der Unterrichtseinheit über Polyphonie die Aufgabe bekommen, selber einen drei- oder vierstimmigen Kanon zu komponieren. Entstanden ist daraus eine ganz vielfältige und abwechslungsreiche Sammlung instrumentaler Kanons – das Kanonbuch der Musikprofil-Klasse 9.
Zu jedem Kanon gibt es die Noten zum Anschauen und Nachspielen und sowohl eine einstimmige als auch eine mehrstimmige Klavierfassung zum Anhören (dazu einfach auf die Noten klicken). Viel Vergnügen dabei!

 

 Kanon 1

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 Kanon 2

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 Kanon 3

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 Kanon 4

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 Kanon 5


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 Kanon 6


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 Kanon 7

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 Kanon 8

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 Kanon 9


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 Kanon 10


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 Kanon 11

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Rappend durch die Coronazeit

Mit seinen siebten Klassen hat Herr Schuster im Musikunterricht (Normalzug) ein Hiphop-Projekt durchgeführt. Hört euch hier die Ergebnisse an.

Corona-Das Leben zur Zeit zuhause.mp3 Menschen.mp3 Sommer.mp3 Steht jetzt alle auf.mp3


Erst durften die Schülerinnen und Schüler sich mit Zahlenreihen, dem rhythmischen Benennen von Gegenständen oder später einem Komplimentbattle im Freestylen üben und beweisen. Anschließend ging es dann mit den iPads ans Basteln von Beats, ans Texten und letztlich führte der Weg dann zum eigenen Hiphop-Song. Hört Euch hier an, wie einige Schülerinnen und Schüler über die Coronazeit rappen, Rassismus anprangern oder die Ideale von "Fridays for Future" wieder hochhalten. Auch ein Sommersong durfte natürlich nicht fehlen.