Neues aus der Musik im Schuljahr 2021/2022

Die neuen Beiträge erscheinen zunächst auf der Startseite. Dort gelangt man auch über den Link „Zur Musikseite“ in der rechten Spalte zwischen „Kurz notiert“ und „Termine“  jederzeit auf diese Seite und findet hier neben den aktuellen auch die schon früher veröffentlichten Musikbeiträge.

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher unserer neuen Musikseite und wünschen viel Vergnügen beim Anhören und Anschauen!


 

Digitales Adventskonzert des Pestalozzi-Gymnasiums

Zu Beginn des Schuljahres haben die verschiedenen Musik-AGs des Pestalozzi-Gymnasiums wieder hoffnungsvoll und eifrig mit dem Proben und der Vorbereitung des Adventskonzerts begonnen. Der Schulchor und der Kammerchor verbrachten darüber hinaus drei intensive und von Musik erfüllte Probentage im Kloster Bonlanden. Überall konnte man die Freude über das gemeinsame Musizieren spüren.

Doch die Corona-Lage entwickelte sich so, dass das für Donnerstag, 16. Dezember geplante Adventskonzert leider nicht in Präsenz stattfinden konnte.
Stattdessen ist hier auf der Musikseite des Pestalozzi-Gymnasiums eine Auswahl der für das Adventskonzert vorgesehenen Stücke und Lieder als Live-Mitschnitte zu hören und zu sehen, die als digitaler Ersatz weihnachtliche Stimmung verbreiten möchten.

Dadurch, dass viele Klassenstufen zeitweise isoliert waren und sowohl einzelne Schüler als auch ganze Klassen viele Tage in Quarantäne verbringen mussten, wurden die Probenarbeit und die Aufnahmen sehr erschwert – zusätzlich dazu, dass ausreichend Abstand eingehalten und Masken getragen werden mussten.
So durften die 5. und 6. Klassen nicht mehr gemeinsam in den Unterstufenchor und das Orchesterle. Die Stücke und Lieder wurden deshalb klassenweise getrennt und nur mit einem Teil der AG-Mitglieder und damit höchstens halber Besetzung aufgenommen. Ebenso konnten im Schulchor und Kammerchor über viele Wochen hinweg nur einzelne Stufen an den Proben teilnehmen.

(zum Anschauen und v.a. Anhören einfach auf die Bilder klicken)

Orchesterle (Kl. 5/6)
Deck the Halls

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Orchesterle (Klasse 5)
The first Nowell

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Orchesterle (Kl. 5/6)
Joy to the world

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 Chor (Klasse 5)
Dumm gelaufen

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Chor (Klasse 5)
Kommt und seht

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Chor (Klasse 5)
Rettungsrap

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Schulchor (Kl. 7-12)
Mary, rock your little ...

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Schulchor (Kl. 7-12)
 Sing jubilate Deo

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Schulchor (Kl. 7-12)
Singin' on Christmas ...
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Kammerchor (Kl. 9-12)
Hymne à la nuit

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Kammerchor (Kl. 9-12)
Maria durch ein Dornw.

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Musik LK 11
Christmas Potpourri 2

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Musik LK 11
Last Christmas

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Aufnahmen vom letzten Adventskonzert, das noch stattfinden konnte

Lullaby Grant

Days of Beauty
Once Again

Die Musiklehrerinnen und Musiklehrer freuen sich aber sehr, dass es trotz allen Schwierigkeiten gelungen ist, einen digitalen Ersatz für das Adventskonzert zu erstellen, und bedanken sich ganz herzlich bei allen Mitwirkenden (auch bei denen, die bei den Proben dabei waren, aber coronabedingt bei den Aufnahmen selber dann leider nicht teilnehmen konnten!). Ein ganz herzlicher Dank geht außerdem an Armin Stuhler und die Schülerinnen und Schüler seiner Radio-AG, die die einzelnen Beiträge mit viel Geschick und Sorgfalt aus verschiedenen Perspektiven aufgenommen und anschließend geschnitten haben, und an Peter Sießegger für das Bereitstellen des digitalen Adventskonzerts auf der Musikseite der PG-Homepage.

Ein frohes Weihnachtsfest!

 


Probentage des PG-Schulchors und Kammerchors im Kloster Bonlanden

Bild50 Schülerinnen und Schüler der Klassen 7-12 haben nach den Herbstferien 3 Tage mit ihren Leitern Petra Schneider und Martin Remke in Bonlanden das Programm für die bevorstehenden Konzerte einstudiert. Unterstützt wurden sie dabei durch Verena Gropper, die nachmittags Stimmbildung für Kleingruppen angeboten hat.

In der überwältigenden Akustik des schönen Kammermusiksaals mit Konzertbühne im Kloster konnten die Sängerinnen und Sänger ihre Stimmen in unterschiedlichsten Chorarrangements schulen, von Spirituals über Chorballaden, aber auch mit Stücken alter Meister.

Bei den Stimmübungen und Warm-ups war das stimmliche Potential jedes Schülers gefordert.
Beeindruckend war die schöne Unterkunft mit den neu renovierten „Klosterzellen“, die keinen Komfort vermissen ließ, sowie die gute Verpflegung in Bonlanden.

Nach der langen Coronapause konnten die Schüler endlich wieder ihre Stimmen erklingen lassen und ein kleines Stück „Chorgeist“ spüren.


Julius von Lorentz gewinnt Bruno-Frey-Kulturpreis

Am 16. November 2021 verlieh die Bruno-Frey-Stiftung zum dritten Mal den Bruno-Frey-Kulturpreis. Aus knapp 60 Bewerbungen aus den Sparten Bildende Kunst, Theater, Literatur und Musik wählte die Jury 12 Werke aus, die mit dem hoch dotierten Preis ausgezeichnet wurden. Darunter auch die Komposition „Spannungsfelder IV“ des jungen Komponisten Julius von Lorentz.

BildIn diesem Jahr hatte die Bruno-Frey-Stiftung die Summe des Preisgeldes auf insgesamt 100.000 Euro erhöht. Damit wolle man unter dem Motto „Neustart ins kulturelle Leben“ Kulturschaffende in der Zeit der Corona-Pandemie unterstützen. Der Vorsitzende der Jury, Richard Brenner, vergab den Preis an Julius von Lorentz mit den Worten: „Freut mich, wenn diesen jungen Künstlern die Zukunft offen steht. Machen Sie weiter so.“ Der junge Komponist berichtete in seiner anschließenden Rede von der Erarbeitung des Werks mit den Interpretinnen, bei der Teile des Stückes erst im Experimentieren entstanden seien. Es könne sehr bereichernd sein, „auszuprobieren, in welchem Bereich – in welchem Spannungsfeld – sich Musik noch bewegen kann, abseits der gewohnten Trennung der Komponisten- und Interpretenrolle“.

Das experimentelle Werk „Spannungsfelder IV“ für Cembalo, Klavier, Synthesizer, Live-Elektronik und Videos überschreitet weit die Grenzen der gängigen Musizierpraxis. Die Interpretierenden spielen von Tablets, die nach einem genau festgelegten Ablauf nicht nur gewöhnliche Noten, sondern auch grafische Notation oder schriftliche Improvisationsanweisungen zeigen. An beiden Seiten der Bühne stehen große Leinwände, auf denen perfekt auf die Musik abgestimmte Videos laufen. So soll ein „synästhetischer Kunsteindruck“ geschaffen werden, erzählt der Komponist Julius von Lorentz. Die Uraufführung der Komposition fand im September beim Wettbewerbsfestival der Sonderpreise in Regensburg statt. Dort wurde das Trio mit Nicola Hauchler, Cembalo, Jael Kiefer, Klavier und Julius von Lorentz, Synthesizer, mit dem Preis des Verbands deutscher Musikschulen ausgezeichnet.

Ein paar Eindrücke der Preisverleihung und Ausschnitte aus „Spannungsfelder IV“ finden sich unter folgendem Link: https://www.instagram.com/p/CWf0FBZj4ll/

 


J1-Leistungskurs Musik fährt nach München

BildDer Musik-Leistungskurs der Jahrgangsstufe 1 des Pestalozzi-Gymnasiums hat eine erlebnisreiche musikalische Fahrt nach München unternommen:

Passend zu unserem aktuellen Thema „Bachs Johannes-Passion“ bekamen wir vormittags eine Führung im Bayerischen Nationalmuseum durch die Christusbilder-Ausstellung. Wir erhielten Einblicke in verschiedenste Arten der Interpretation und unterschiedliche Darstellungsformen von Christus, die sehr beeindruckend waren. Zum Schluss durften wir noch einen Blick in die Krippenausstellung werfen.

 

Am Nachmittag besuchten wir den Workshop „Fragezeichen“ des Bayerischen Rundfunks, der für Oberstufenkurse und Studierende gedacht ist.


BildDer erste Teil war ein exklusiver Einblick in eine Live-Probe des Orchesters und Chors des Bayerischen Runkdfunks unter der Leitung von Sir Simon Rattle. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach geprobt. Es war super spannend mitzuerleben, wie ein berühmtes Orchester und ein Chor voller Profimusiker samt herausragenden Gesangssolisten gemeinsam ein so umfangreiches Werk einstudieren.

 

 

 

Bild (Fotos:  © BR / Astrid Ackermann)

 

 

BildNach der Probe hatten wir die einmalige Gelegenheit, mit dem Dirigenten Sir Simon Rattle ein aufschlussreiches und sehr nettes Gespräch führen zu dürfen. Am Ende war die Freude groß, dass sich Sir Simon Rattle noch Zeit nahm für Autogramme und ein gemeinsames Foto.

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Im Anschluss folgte der zweite Teil des Workshops, der aus einer Fragerunde mit dem Kontrabassisten des Bayerischen Symphonieorchesters Frank Reinecke und dem Redaktionsleiter von BR Klassik und Magazine Bernhard Neuhoff bestand. Auch bei dieser Fragerunde haben wir sehr viel Neues und Interessantes mitgenommen.

Bei der Aufführung der Matthäus-Passion im Herkules-Saal der Münchner Residenz drei Tage später wären wir ebenfalls gerne dabei gewesen. Diese wurde aber leider abgesagt.

Sehr herzlich wollen wir uns bei Frau Herzog für ihr großes Engagement und ihre tolle Planung bedanken.

 Emma Schäffer und Theresa Monsees, J1

 


Große Erfolge für PG-Musikerinnen und Musiker

BildBei verschiedenen Veranstaltungen in den letzten Wochen haben zahlreiche Schülerinnen und Schüler des Pestalozzi-Gymnasiums ihr musikalisches Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt und wurden für ihre herausragenden Darbietungen mit Preisen belohnt.

Beim 66. Tonkünstlerwettbewerb Baden-Württemberg, der in Stuttgart stattfand, erhielt Lara Hauptmann (6a) auf dem Klavier einen dritten Preis.

Theresa Monsees (J1, Leistungskurs Musik) nahm am Landeswettwerb für Akkordeon in Filderstadt in zwei Solo-Kategorien und im Duo teil und erspielte sich dabei drei erste Preise mit dem Prädikat hervorragend. Louisa Monsees (9a) erhielt im Akkordeon-Duo das Prädikat ausgezeichnet.

Beim diesjährigen Bruno-Frey-Musikpreis bekamen Ilian Riether (9b) für sein Cembalo-Spiel, Lara-Maria Adler (5a) auf der Violine im Duo und Clara von Lorentz und Eliane Fu als Klavierduo (beide 8a) einen Nachwuchsförderpreis.
Luis Petermann (J1), der den Leistungskurs Musik am PG besucht, erhielt für seinen Vortrag auf der Gitarre einen Solo-Hauptpreis.
Auch drei ehemalige Schülerinnen und Schüler des letztjährigen Leistungskurses Musik am Pestalozzi-Gymnasium wurden mit einem Solo-Hauptpreis ausgezeichnet:
Leon Winkler mit dem Saxophon, Anna Christ mit der Klarinette und Sarah Becherle mit der Violine (alle drei Abi 21).
Maria Hauptmann hat im Sommer nach der 9. Klasse Musikprofil vom Pestalozzi-Gymnasium auf das Musikgymnasium „Schloss Belvedere“ in Weimar gewechselt und erspielte sich mit der Querflöte ebenfalls einen Solo-Hauptpreis.
Alle Preisträger stellten sich in einem Konzert der Jury und dem Publikum vor.

Herzlichen Glückwunsch allen Musikerinnen und Musikern zu ihrem Erfolg!


Preise bei Sonderpreisfestival in Regensburg

Der Wettbewerb steht Bundespreisträger*innen des Wettbewerbs Jugend musiziert nach der Nominierung durch die Jury zur Bewerbung offen. An die 100 junge Musikerinnen und Musiker aus ganz Deutschland waren dieser Einladung gefolgt, um in Regensburg ihr Können unter Beweis zu stellen. Anders als bei Jugend musiziert konzentriert sich WESPE auf vor allem auf die Auseinandersetzung mit noch nicht aufgeführten, weniger bekannten oder besonders schwierig zu interpretierenden Werken. Acht verschiedene Wertungskategorien laden dazu ein, sich beispielweise mit der Interpretation eines zeitgenössischen Werks, der im Nationalsozialismus verbotenen Musik oder mit der Uraufführung einer Eigenkomposition zu beschäftigen. Für die Besten winkten in diesem Jahr Sonderpreise im Gesamtwert von 28.500 Euro ausgelobt von 13 verschiedenen Stiftungen.

Seit einigen Jahren gibt es bei WESPE eine neue Kategorie: „Jumu open“. Gefordert sind hier experimentelle Konzepte, die über ein reines Interpretieren von notierter Musik hinausgehen.
Das Trio mit Jael Kiefer, Nicola Hauchler und Julius von Lorentz stellte sich der Herausforderung und brachte in einem wahnsinnigen Organisationsaufwand die Komposition „Spannungsfelder IV“ von Julius von Lorentz zur Uraufführung. Die Realisation des Stückes erfordert neben dem ungewöhnlichen Instrumentarium Cembalo, Klavier und Keyboard auch noch zwei Leinwände, auf denen während der Aufführung Videoprojektionen laufen, sowie Lautsprecher und jede Menge elektronische Ausrüstung. Bereits am Tag vor der Wertung wurde in mehreren Stunden das Equipment im Wertungssaal aufgebaut und ein erster Soundcheck gemacht. Am nächsten Morgen lief bei der Aufführung alles tadellos, sodass die Jury, von dieser Darbietung beeindruckt, dem Trio den Preis des VdM (Verbands deutscher Musikschulen) verlieh. Da der Wettbewerb unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand, soll das Stück in den Herbstferien in einer Videoproduktion auf YouTube veröffentlicht werden, um es einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

Direkt nach der Jumu-open-Wertung am Samstagmorgen ging es für die jungen Musikerinnen und Musiker weiter: In der Kategorie „Werk der Klassischen Moderne“ spielten Nicola Hauchler und Jael Kiefer als Klavierduo. Sehr ausdrucksvoll und mit großem Feingefühl für Klangfarben gestalteten sie die Romanze „Las ninas de Santa Fe“ von dem argentinischen Komponisten Carlos Guastavino und spielten anschließend die virtuosen Paganinivariationen von Witold Lutoslawski. Die beiden Schülerinnen der Klavierklasse Anita Bender spielen seit vielen Jahren zusammen und haben sich während der Sommerferien intensiv auf den Wettbewerb vorbereitet. Die Jury belohnte diese Arbeit mit dem Preis der Hindemith-Stiftung.

Das Duo mit Julius von Lorentz (Klavier) aus Biberach und Jana Morgenstern (Cello) aus Nürnberg gewann den Sonderpreis der Harald-Genzmer-Stiftung in der gleichen Kategorie und begeisterte die Jury mit ihrem perfekten Zusammenspiel. Sie interpretierten den ersten Satz aus der Cellosonate op. 40 von Dmitri Schostakowitsch (der von den beiden in den Proben immer liebevoll „Schosti“ genannt wurde) sowie die technisch sehr anspruchsvollen Rossini-Variationen von Martinu.

Die größte Überraschung aber war das Abschlusskonzert am Abend: Sowohl das Klavierduo mit Jael und Nicola als auch Jana und Julius als Cello-Klavier-Duo wurden ausgewählt, bei der Preisvergabe mit allen Teilnehmenden und Jurymitgliedern einen Teil ihres Programmes zu präsentieren. Das Konzert, das wieder im Historischen Reichssaal stattfand, wurde live auf YouTube übertragen und ist dort zum Nachhören eine Zeit lang verfügbar. Angesichts dieser Erfolge hat sich die lange und zeitintensive Vorbereitung während der Sommerferien mehr als gelohnt!