Schüleraustausch Genf – Biberach bei Traumwetter

Eine rundum gelungene Woche erlebten die Schülerinnen und Schüler des Pestalozzi-Gymnasiums und des Wieland-Gymnasiums beim Schüleraustausch mit ihren Partnerinnen und Partnern der École Moser in Genf.

Bei strahlendem Frühlingswetter zeigte sich die Region von ihrer schönsten Seite: Am Genfersee blühten bereits Bäume und Blumen, während auf den umliegenden Bergen noch Schnee lag. Einige Gastfamilien nutzten diese besondere Kombination sogar für einen gemeinsamen Skiausflug am Wochenende.

Das abwechslungsreiche Programm bot zahlreiche Gelegenheiten, gemeinsam Zeit zu verbringen, neue Eindrücke zu sammeln und vor allem miteinander ins Gespräch zu kommen. Ein sportlicher Auftakt war ein gemeinsamer Bowling-Vormittag, bei dem schnell gute Stimmung aufkam. Besonders eindrucksvoll war auch der Ausflug nach Bern in das Museum für Kommunikation, das mit seinen interaktiven Ausstellungen anschaulich zeigt, wie sich Kommunikation im Laufe der Zeit verändert hat.

Auch der Schulalltag in Genf bot spannende Einblicke. Die deutschen Gäste erkundeten die Schule ihrer Austauschpartner und lernten dabei einige Unterschiede kennen: In Genf beginnt der Unterricht erst um 8.15 Uhr – und die beste Note ist eine 6. Ein Highlight war außerdem die Mensa der Schule, in der die Gruppe gemeinsam ein besonders leckeres Mittagessen genießen konnte.

Bei einer Stadtrallye entdeckten die Schülerinnen und Schüler anschließend die internationale Metropole Genf. Die Stadt ist Sitz zahlreicher internationaler Organisationen und Schauplatz wichtiger politischer Verhandlungen – entsprechend international ist auch das Flair. „In dieser Stadt möchte ich später einmal leben!“, schwärmte ein Schüler des Wieland-Gymnasiums.

Doch Genf steht nicht nur für internationale Politik, sondern auch für eine jahrhundertealte Tradition der Uhrmacherkunst. Im Patek-Philippe-Museum erhielten die Jugendlichen einen faszinierenden Einblick in diese Geschichte. Die beeindruckende Sammlung umfasst rund 2500 kostbare Uhren aus mehr als 500 Jahren Genfer Uhrmacherkunst.

Am Ende der Woche waren sich alle einig: Der Austausch bot nicht nur viele neue Eindrücke, sondern auch wertvolle persönliche Begegnungen. Mit zahlreichen Erinnerungen, neuen Freundschaften und vielen Eindrücken im Gepäck blicken die Teilnehmenden dankbar auf eine erlebnisreiche und unvergessliche Woche zurück.


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