Aufgabenbeispiele von MGK Klasse 8

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Binär aus Dezimal

Beispiel:

Gib die Zahl 215 im Binärsystem an.

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20 = 1
21 = 2
22 = 4
23 = 8
24 = 16
25 = 32
26 = 64
27 = 128
28 = 256
29 = 512
...

Zuerst versuchen wir Schritt für Schritt die Zahl 215 als Summe von 2er-Potenzen (siehe rechts) zu schreiben:

215 = 128 + 87
= 128 + 64 + 23
= 128 + 64 + 16 + 7
= 128 + 64 + 16 + 4 + 3
= 128 + 64 + 16 + 4 + 2 + 1

= 1⋅128 + 1⋅64 + 0⋅32 + 1⋅16 + 0⋅8 + 1⋅4 + 1⋅2 + 1⋅1

Somit ergibt sich die Binärdarstellung von 215 = (1101.0111)2

Dezimal aus Binär

Beispiel:

Gib die Zahl (1100.1100)2 im Dezimalsystem an.

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Als Dezimalzahl

20 = 1
21 = 2
22 = 4
23 = 8
24 = 16
25 = 32
26 = 64
27 = 128
28 = 256
29 = 512
...

Um die (für uns normale) Dezimalzahl zu berechnen, müssen wir einfach jede Ziffer mit der zugehörigen 2er-Potenz ihrer Stelle (siehe rechts) multiplizieren. Am besten tun wir das von rechts nach links:

(1100.1100)2 = 0⋅1 + 0⋅2 + 1⋅4 + 1⋅8 + 0⋅16 + 0⋅32 + 1⋅64 + 1⋅128= 204

Somit ergibt sich die Dezimaldarstellung von (1100.1100)2 = 204

ggT mit Primfaktoren

Beispiel:

Bestimme den größten gemeinsamen Teiler von 84 und 154.

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Wir erstellen zuerst die Primfaktorzerlegungen von den beiden Zahlen:

84
= 2 ⋅ 42
= 2 ⋅ 2 ⋅ 21
= 2 ⋅ 2 ⋅ 3 ⋅ 7

154
= 2 ⋅ 77
= 2 ⋅ 7 ⋅ 11

Jetzt gehen wir alle Primteiler, die in beiden Zerlegungen vorkommen, durch und stecken diese in ihrer gemeinsamen Potenz (also so oft, wie sie höchstens in beiden Zahlen vorkommen) in unsere neue Zahl:

2(die 2 kommt sowohl in 84 als auch 154 insgesamt 1 mal vor)

2 ⋅ 7(die 7 kommt sowohl in 84 als auch 154 insgesamt 1 mal vor)

Da 2 ⋅ 7 = 14 in beiden Primfaktorzerlegungen vorkommt, muss 14 auf jeden Fall ein Teiler von beiden Zahlen sein. Andererseits kann es keinen größeren gemeinsamen Teiler geben, denn sonst müsste ja in diesem größeren gemeinsamen Teiler noch ein weiterer gemeinsamer Primfaktor sein.

Unser größter gemeinsamer Teiler von 84 und 154 ist somit :
ggT(84,154) = 14

kgV mit Primfaktoren

Beispiel:

Bestimme das kleinste gemeinsame Vielfache von 77 und 24.

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Wir erstellen zuerst die Primfaktorzerlegungen von den beiden Zahlen:

77
= 7 ⋅ 11

24
= 2 ⋅ 12
= 2 ⋅ 2 ⋅ 6
= 2 ⋅ 2 ⋅ 2 ⋅ 3

Jetzt gehen wir jeden Primteiler, der in einer den beiden Zerlegungen vorkommt, durch und stecken diesen in seiner maximalen Potenz (also so oft, wie er höchstens in einer Zahl vorkommt) in unsere neue Zahl:

2 ⋅ 2 ⋅ 2(die 2 kommt in 24 insgesamt 3 mal vor)

2 ⋅ 2 ⋅ 2 ⋅ 3(die 3 kommt in 24 insgesamt 1 mal vor)

2 ⋅ 2 ⋅ 2 ⋅ 3 ⋅ 7(die 7 kommt in 77 insgesamt 1 mal vor)

2 ⋅ 2 ⋅ 2 ⋅ 3 ⋅ 7 ⋅ 11(die 11 kommt in 77 insgesamt 1 mal vor)

In 2 ⋅ 2 ⋅ 2 ⋅ 3 ⋅ 7 ⋅ 11 = 1848 sind nun alle Primteiler von 77 und alle Primteiler von 24 enthalten. Also ist 1848 ein Vielfaches von 77 und 24. Es muss auch das kleinste sein, denn bei einer noch kleineren Zahl würde mindestens ein Primfaktor von 77 oder 24 fehlen.

Das kleinste gemeinsame Vielfache von 77 und 24 ist somit :
kgV(77,24) = 1848

ggT mit Euklid' schem Algor.

Beispiel:

Berechne mit Hilfe des Euklid'schen Algorithmus den größten gemeinsamen Teiler von 89 und 32.

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Berechnung des größten gemeinsamen Teilers von 89 und 32

=>89 = 2⋅32 + 25
=>32 = 1⋅25 + 7
=>25 = 3⋅7 + 4
=>7 = 1⋅4 + 3
=>4 = 1⋅3 + 1
=>3 = 3⋅1 + 0

also gilt: ggt(89,32)=1

Binär und Hexdezimal aus Dezimal

Beispiel:

Gib die Zahl 270 sowohl im Binär- als auch im Hexdezimalsystem an.

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20 = 1
21 = 2
22 = 4
23 = 8
24 = 16
25 = 32
26 = 64
27 = 128
28 = 256
29 = 512
...

Zuerst versuchen wir Schritt für Schritt die Zahl 270 als Summe von 2er-Potenzen (siehe rechts) zu schreiben:

270 = 256 + 14
= 256 + 8 + 6
= 256 + 8 + 4 + 2

= 1⋅256 + 0⋅128 + 0⋅64 + 0⋅32 + 0⋅16 + 1⋅8 + 1⋅4 + 1⋅2 + 0⋅1

Somit ergibt sich die Binärdarstellung von 270 = (1.0000.1110)2

Um die Zahl 270 als Hexadzimalzahl auszugeben, gibt es zwei Möglichkeiten:

Theoretisch könnte man 270 wieder als Summe von 16er-Potenzen zerlegen und so die Koeffizienten vor den 16er-Potenzen als Hexadezimalzahl erhalten.

Wenn man bereits die Binärzahl hat, gibt es aber einen schnelleren Weg;

Jeder 4-er-Block wird in eine Hexadezimalzahl umgewandelt und diese werden hintereinander gesetzt:

(1)2 = 1⋅1 = 1 = (1)16

(0000)2 = 0⋅8 + 0⋅4 + 0⋅2 + 0⋅1 = 0 = (0)16

(1110)2 = 1⋅8 + 1⋅4 + 1⋅2 + 0⋅1 = 14 = (E)16

Somit ergibt sich die Hexadezimaldarstellung von (1.0000.1110)2 = (10E)16

alle Teiler einer Zahl

Beispiel:

Bestimme alle Teiler von 55 an:

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Wir suchen alle Teiler von 55. Dabei beginnen wir mit der 1 und testen die weiteren Zahlen.

Wenn eine Zahl ein Teiler von 55 ist, teilen wir 55 durch diese Zahl und erhalten so automatisch einen weiteren Teiler. Wir erhalten so also immer Teiler-Paare mit einem größerem und einem kleineren Teiler (die multipliziert wieder 55 ergeben).

Somit genügt es, nur die kleineren Teiler zu finden, weil wir ja so die Größeren automatisch mit erhalten.

1 ist Teiler von 55, denn 55 = 1 ⋅ 55, also ist auch 55 ein Teiler.

2 ist kein Teiler von 55, denn 55 = 2 ⋅ 27 + 1.

3 ist kein Teiler von 55, denn 55 = 3 ⋅ 18 + 1.

4 ist kein Teiler von 55, denn 55 = 4 ⋅ 13 + 3.

5 ist Teiler von 55, denn 55 = 5 ⋅ 11, also ist auch 11 ein Teiler.

6 ist kein Teiler von 55, denn 55 = 6 ⋅ 9 + 1.

7 ist kein Teiler von 55, denn 55 = 7 ⋅ 7 + 6.

Jetzt können wir das Ausprobieren beenden, weil ja 8 kein kleinerer, sondern nur ein größerer Teiler sein könnte
- schließlich ist 8 ⋅ 8 = 64 > 55, aber die größeren Teiler haben wir ja bereits alle bei den kleineren mit erhalten.

Richtig sortiert ergibt sich also für die Teilermenge von 55:
1, 5, 11, 55

Teilbarkeitsregeln rückwärts

Beispiel:

Bestimme eine Ziffer, die man für das Kästchen ⬜ einsetzen kann, damit 12⬜2 sowohl durch 3 als auch durch 4 teilbar ist.

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Wir schauen zuerst, welche Ziffern möglich sind, dass die Zahl durch 4 teilbar ist.
Dazu müssen wir ja nur die letzten beiden Stellen betrachten, also ⬜2.

Da an der letzten Stelle eine 2 steht, muss an der vorletzten Stelle eine ungerade Zahl (also 1, 3, 5, 7 oder 9) stehen, damit sie durch 4 teilbar ist (weil eben nur 12, 32, 52, 72, 92 durch 4 teilbar sind).

Diese verbleibenden Möglichkeiten überprüfen wir nun noch auf Teilbarkeit durch 3.

1: Dann wäre die Zahl 1212, für die Quersumme gilt dann: 1 + 2 + 1 + 2 = 6, also durch 3 teilbar.

3: Dann wäre die Zahl 1232, für die Quersumme gilt dann: 1 + 2 + 3 + 2 = 8, also nicht durch 3 teilbar.

5: Dann wäre die Zahl 1252, für die Quersumme gilt dann: 1 + 2 + 5 + 2 = 10, also nicht durch 3 teilbar.

7: Dann wäre die Zahl 1272, für die Quersumme gilt dann: 1 + 2 + 7 + 2 = 12, also durch 3 teilbar.

9: Dann wäre die Zahl 1292, für die Quersumme gilt dann: 1 + 2 + 9 + 2 = 14, also nicht durch 3 teilbar.

Die möglichen Ziffern sind also 1 und 7.

Summe von Primzahlen

Beispiel:

Schreibe 15 als Summe von zwei Primzahlen:

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Wir testen der Reihe nach alle Primzahlen, ob sie mit einer weiteren Primzahl die Summe von 15 bilden:

2 + 13 = 15, dabei ist 13 auch eine Primzahl

2 und 13 wären also zwei Primzahlen mit 2 + 13 = 15

Primfaktorzerlegung

Beispiel:

Bestimme die Primfaktorzerlegung von 77 :

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Wir testen der Reihe nach alle Primzahlen, ob sie Teiler von 77 sind und zerlegen dann immer die Zahl in die Primzahl und den anderen Faktor:

77
= 7 ⋅ 11