Aufgabenbeispiele von MGK Klasse 8

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Binär aus Dezimal

Beispiel:

Gib die Zahl 32 im Binärsystem an.

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20 = 1
21 = 2
22 = 4
23 = 8
24 = 16
25 = 32
26 = 64
27 = 128
28 = 256
29 = 512
...

Zuerst versuchen wir Schritt für Schritt die Zahl 32 als Summe von 2er-Potenzen (siehe rechts) zu schreiben:

32

= 1⋅32 + 0⋅16 + 0⋅8 + 0⋅4 + 0⋅2 + 0⋅1

Somit ergibt sich die Binärdarstellung von 32 = (10.0000)2

Dezimal aus Binär

Beispiel:

Gib die Zahl (1010.0100)2 im Dezimalsystem an.

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Als Dezimalzahl

20 = 1
21 = 2
22 = 4
23 = 8
24 = 16
25 = 32
26 = 64
27 = 128
28 = 256
29 = 512
...

Um die (für uns normale) Dezimalzahl zu berechnen, müssen wir einfach jede Ziffer mit der zugehörigen 2er-Potenz ihrer Stelle (siehe rechts) multiplizieren. Am besten tun wir das von rechts nach links:

(1010.0100)2 = 0⋅1 + 0⋅2 + 1⋅4 + 0⋅8 + 0⋅16 + 1⋅32 + 0⋅64 + 1⋅128= 164

Somit ergibt sich die Dezimaldarstellung von (1010.0100)2 = 164

ggT mit Primfaktoren

Beispiel:

Bestimme den größten gemeinsamen Teiler von 126 und 162.

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Wir erstellen zuerst die Primfaktorzerlegungen von den beiden Zahlen:

126
= 2 ⋅ 63
= 2 ⋅ 3 ⋅ 21
= 2 ⋅ 3 ⋅ 3 ⋅ 7

162
= 2 ⋅ 81
= 2 ⋅ 3 ⋅ 27
= 2 ⋅ 3 ⋅ 3 ⋅ 9
= 2 ⋅ 3 ⋅ 3 ⋅ 3 ⋅ 3

Jetzt gehen wir alle Primteiler, die in beiden Zerlegungen vorkommen, durch und stecken diese in ihrer gemeinsamen Potenz (also so oft, wie sie höchstens in beiden Zahlen vorkommen) in unsere neue Zahl:

2(die 2 kommt sowohl in 126 als auch 162 insgesamt 1 mal vor)

2 ⋅ 3 ⋅ 3(die 3 kommt sowohl in 126 als auch 162 insgesamt 2 mal vor)

Da 2 ⋅ 3 ⋅ 3 = 18 in beiden Primfaktorzerlegungen vorkommt, muss 18 auf jeden Fall ein Teiler von beiden Zahlen sein. Andererseits kann es keinen größeren gemeinsamen Teiler geben, denn sonst müsste ja in diesem größeren gemeinsamen Teiler noch ein weiterer gemeinsamer Primfaktor sein.

Unser größter gemeinsamer Teiler von 126 und 162 ist somit :
ggT(126,162) = 18

kgV mit Primfaktoren

Beispiel:

Bestimme das kleinste gemeinsame Vielfache von 50 und 66.

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Wir erstellen zuerst die Primfaktorzerlegungen von den beiden Zahlen:

50
= 2 ⋅ 25
= 2 ⋅ 5 ⋅ 5

66
= 2 ⋅ 33
= 2 ⋅ 3 ⋅ 11

Jetzt gehen wir jeden Primteiler, der in einer den beiden Zerlegungen vorkommt, durch und stecken diesen in seiner maximalen Potenz (also so oft, wie er höchstens in einer Zahl vorkommt) in unsere neue Zahl:

2(die 2 kommt in 50 insgesamt 1 mal vor)

2 ⋅ 3(die 3 kommt in 66 insgesamt 1 mal vor)

2 ⋅ 3 ⋅ 5 ⋅ 5(die 5 kommt in 50 insgesamt 2 mal vor)

2 ⋅ 3 ⋅ 5 ⋅ 5 ⋅ 11(die 11 kommt in 66 insgesamt 1 mal vor)

In 2 ⋅ 3 ⋅ 5 ⋅ 5 ⋅ 11 = 1650 sind nun alle Primteiler von 50 und alle Primteiler von 66 enthalten. Also ist 1650 ein Vielfaches von 50 und 66. Es muss auch das kleinste sein, denn bei einer noch kleineren Zahl würde mindestens ein Primfaktor von 50 oder 66 fehlen.

Das kleinste gemeinsame Vielfache von 50 und 66 ist somit :
kgV(50,66) = 1650

ggT mit Euklid' schem Algor.

Beispiel:

Berechne mit Hilfe des Euklid'schen Algorithmus den größten gemeinsamen Teiler von 330 und 250.

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Berechnung des größten gemeinsamen Teilers von 330 und 250

=>330 = 1⋅250 + 80
=>250 = 3⋅80 + 10
=>80 = 8⋅10 + 0

also gilt: ggt(330,250)=10

Binär und Hexdezimal aus Dezimal

Beispiel:

Gib die Zahl 55 sowohl im Binär- als auch im Hexdezimalsystem an.

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20 = 1
21 = 2
22 = 4
23 = 8
24 = 16
25 = 32
26 = 64
27 = 128
28 = 256
29 = 512
...

Zuerst versuchen wir Schritt für Schritt die Zahl 55 als Summe von 2er-Potenzen (siehe rechts) zu schreiben:

55 = 32 + 23
= 32 + 16 + 7
= 32 + 16 + 4 + 3
= 32 + 16 + 4 + 2 + 1

= 1⋅32 + 1⋅16 + 0⋅8 + 1⋅4 + 1⋅2 + 1⋅1

Somit ergibt sich die Binärdarstellung von 55 = (11.0111)2

Um die Zahl 55 als Hexadzimalzahl auszugeben, gibt es zwei Möglichkeiten:

Theoretisch könnte man 55 wieder als Summe von 16er-Potenzen zerlegen und so die Koeffizienten vor den 16er-Potenzen als Hexadezimalzahl erhalten.

Wenn man bereits die Binärzahl hat, gibt es aber einen schnelleren Weg;

Jeder 4-er-Block wird in eine Hexadezimalzahl umgewandelt und diese werden hintereinander gesetzt:

(11)2 = 1⋅2 + 1⋅1 = 3 = (3)16

(0111)2 = 0⋅8 + 1⋅4 + 1⋅2 + 1⋅1 = 7 = (7)16

Somit ergibt sich die Hexadezimaldarstellung von (11.0111)2 = (37)16

alle Teiler einer Zahl

Beispiel:

Bestimme alle Teiler von 42 an:

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Wir suchen alle Teiler von 42. Dabei beginnen wir mit der 1 und testen die weiteren Zahlen.

Wenn eine Zahl ein Teiler von 42 ist, teilen wir 42 durch diese Zahl und erhalten so automatisch einen weiteren Teiler. Wir erhalten so also immer Teiler-Paare mit einem größerem und einem kleineren Teiler (die multipliziert wieder 42 ergeben).

Somit genügt es, nur die kleineren Teiler zu finden, weil wir ja so die Größeren automatisch mit erhalten.

1 ist Teiler von 42, denn 42 = 1 ⋅ 42, also ist auch 42 ein Teiler.

2 ist Teiler von 42, denn 42 = 2 ⋅ 21, also ist auch 21 ein Teiler.

3 ist Teiler von 42, denn 42 = 3 ⋅ 14, also ist auch 14 ein Teiler.

4 ist kein Teiler von 42, denn 42 = 4 ⋅ 10 + 2.

5 ist kein Teiler von 42, denn 42 = 5 ⋅ 8 + 2.

6 ist Teiler von 42, denn 42 = 6 ⋅ 7, also ist auch 7 ein Teiler.

Jetzt können wir das Ausprobieren beenden, weil wir ja bereits 7 bei den größeren Teiler drin haben, also kann es jetzt keine weiteren (kleine) Teiler mehr geben.

Richtig sortiert ergibt sich also für die Teilermenge von 42:
1, 2, 3, 6, 7, 14, 21, 42

Teilbarkeitsregeln rückwärts

Beispiel:

Bestimme eine Ziffer, die man für das Kästchen ⬜ einsetzen kann, damit 15⬜2 sowohl durch 3 als auch durch 4 teilbar ist.

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Wir schauen zuerst, welche Ziffern möglich sind, dass die Zahl durch 4 teilbar ist.
Dazu müssen wir ja nur die letzten beiden Stellen betrachten, also ⬜2.

Da an der letzten Stelle eine 2 steht, muss an der vorletzten Stelle eine ungerade Zahl (also 1, 3, 5, 7 oder 9) stehen, damit sie durch 4 teilbar ist (weil eben nur 12, 32, 52, 72, 92 durch 4 teilbar sind).

Diese verbleibenden Möglichkeiten überprüfen wir nun noch auf Teilbarkeit durch 3.

1: Dann wäre die Zahl 1512, für die Quersumme gilt dann: 1 + 5 + 1 + 2 = 9, also durch 3 teilbar.

3: Dann wäre die Zahl 1532, für die Quersumme gilt dann: 1 + 5 + 3 + 2 = 11, also nicht durch 3 teilbar.

5: Dann wäre die Zahl 1552, für die Quersumme gilt dann: 1 + 5 + 5 + 2 = 13, also nicht durch 3 teilbar.

7: Dann wäre die Zahl 1572, für die Quersumme gilt dann: 1 + 5 + 7 + 2 = 15, also durch 3 teilbar.

9: Dann wäre die Zahl 1592, für die Quersumme gilt dann: 1 + 5 + 9 + 2 = 17, also nicht durch 3 teilbar.

Die möglichen Ziffern sind also 1 und 7.

Summe von Primzahlen

Beispiel:

Schreibe 52 als Summe von zwei Primzahlen:

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Wir testen der Reihe nach alle Primzahlen, ob sie mit einer weiteren Primzahl die Summe von 52 bilden:

2 + 50 = 52, dabei ist 50 aber keine Primzahl

3 + 49 = 52, dabei ist 49 aber keine Primzahl

5 + 47 = 52, dabei ist 47 auch eine Primzahl

5 und 47 wären also zwei Primzahlen mit 5 + 47 = 52

Primfaktorzerlegung

Beispiel:

Bestimme die Primfaktorzerlegung von 120 :

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Wir testen der Reihe nach alle Primzahlen, ob sie Teiler von 120 sind und zerlegen dann immer die Zahl in die Primzahl und den anderen Faktor:

120
= 2 ⋅ 60
= 2 ⋅ 2 ⋅ 30
= 2 ⋅ 2 ⋅ 2 ⋅ 15
= 2 ⋅ 2 ⋅ 2 ⋅ 3 ⋅ 5