Aufgabenbeispiele von Daten

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Relative Häufigkeiten

Beispiel:

An einem Sommertag wird an einer Kreuzung in der Stadt eine Verkehrszählung durchgeführt. Dabei werden in einer Stunde 15 Autos mit Verbrennungsmotor, 15 Elektroautos, 13 Fahrradfahrer und 7 Fußgänger gezählt.Bestimme die relativen Häufigkeiten der verschiedenen Verkehrsteilnehmer in Prozent.

Lösung einblenden

Zuerst addieren wir alle Verkehrsteilnehmer zusammen und erhalten: 15 + 15 + 13 + 7 = 50

Um nun die relative Häufigkleit zu bestimmen, müssen wir einfach jede Zahl durch die Gesamtsumme 50 teilen:

Um dann aus dem Bruch auf die Prozentzahl zu kommen, müssen wir den Bruch so erweitern und evtl. wieder kürzen, dass der Nenner 100 wird:

Verbrennungsmotor-Auto: 15 50 = 30 100 = 30%

Elektroauto: 15 50 = 30 100 = 30%

Fahrrad: 13 50 = 26 100 = 26%

Fußgänger: 7 50 = 14 100 = 14%

Relative Häufigkeiten rückwärts

Beispiel:

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(Die Innenwinkel aller Sektoren
sind Vielfache von 45°)

Bei einer Datenerhebung werden 800 Personen befragt. Die prozentuale Anteile für die Optionen A, B und C sind in dem Kreisdiagramm rechts dargestellt.

Bestimme jeweils die tatsächlichen Anzahlen an Personen, die für A, B oder C gestimmt haben.

Lösung einblenden

Da ja gegeben ist, dass alle Innenwinkel der Sektoren des Kreisdiagramms Vielfache von 45° sind, kann man schnnell die Innenwinkel der einzelnen Sektoren bestimemen:

A: 180°

B: 90°

C: 90°

Wenn wir nun diese Winkel durch 360° teilen, erhalten wir die relativen Häufigkeiten.

Diese müssen wir dann nur noch mit der Gesamtzahl n=800 multiplizieren, um auf die tatsächlichen Personenzahlen zu kommen:

Optionrelative Häufigkeittatsächliche Zahl
A 180 360 = 1 2 1 2 ⋅800 = 400
B 90 360 = 1 4 1 4 ⋅800 = 200
C 90 360 = 1 4 1 4 ⋅800 = 200

Mittelwert berechnen

Beispiel:

Bestimme den Mittelwert von: 1100; 1000; 400; 200; 500; 1000

Lösung einblenden

Um den Mittelwert zu ermitteln, müssen wir zuerst alle Werte addieren:

1100 + 1000 + 400 + 200 + 500 + 1000 = 4200

... und dann diese Summe durch die Anzahl der Werte, also hier 6, teilen:

Mittelwert m = 4200 6 = 700

Mittelwert rückwärts

Beispiel:

Die Werte 4, ⬜; 1; 9; 9 haben den Mittelwert 5.

Welchen Wert muss dann das Kästchen ⬜ haben?

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Wir wissen ja, dass man den Mittelwert erhält, indem man alle Werte zusammenzählt und das Ergebnis durch die Anzahl der Werte dividiert, also:

4++1+9+9 5 = 5

Wenn wir nun alle Werte addieren erhalten wir:

23+ 5 = 5

Wenn wir die Summe im Zähler durch 5 teilen, erhalten wir 5.

Also muss doch die Summe im Zähler selbst gerade das 5-fache von 5, also 5 ⋅ 5 = 25 sein, also ...

23 + ⬜ = 25

Jetzt sieht man relativ leicht, dass dass Kästchen ⬜ = 25 - 23 sein muss.

⬜ = 2

Kenngrößen bestimmen

Beispiel:

Bestimme jeweils das Minimum, das Maximum, die Spannweite, den Mittelwert und den Modalwert von:

1,5€; 1,4€; 0,7€; 1,5€; 0,9€

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Minimum und Maximum

Wenn man sich alle Werte durchschaut, erkennt man schnell, dass der kleinst Wert, also das Minimum 0.7€ und der größte Wert, also das Maximum 1.5€ ist.

Spannweite

Die Spannweite ist einfach die Differenz zwischen dem Maximum und dem Minimum, also 1.5€ - 0.7€ = 0.8€.

Mittelwert

Um den Mittelwert zu ermitteln, müssen wir zuerst alle Werte addieren:

1,5€ + 1,4€ + 0,7€ + 1,5€ + 0,9€ = 6€

... und dann diese Summe durch die Anzahl der Werte, also hier 5, teilen:

Mittelwert m = 6 5 € = 1,2€

Modalwert

Weil der Modalwert der Wert ist, der am häufigsten auftritt, erstellen wir eine kleine Tabelle mit den Häufigkeiten der Werte:

ZahlHäufigkeit
1.5€2
1.4€1
0.7€1
0.9€1

Der Modalwert ist also 1.5€, weil er als einziger 2 mal auftritt.