Aufgabenbeispiele von Anwendungen

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Sinus und Thaleskreis (leicht)

Beispiel:

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Das große Dreieck ist gleichschenklig.

Der blaue Halbkreis hat einen Durchmesser von u = 5.5 cm.

Die Länge der gemeinsamen Kante der beiden Dreiecke beträgt v = 4.55 cm.

Bestimme die fehlende Winkelweite α.

Lösung einblenden

Am blauen Thaleskreis erkennt man sofort, dass γ ein rechter Winkel sein muss.

Nach der Definition des Sinus gilt im rechtwinkligen Dreieck sin(β)= Gegenkathete Hypotenuse

Damit folgt sin(β)= 4.55cm 5.5cm =0.827 und somit β=55.8°

Wegen der Winkelsumme im Dreieck muss gelten: 90° + β + φ = 180°.
Somit gilt φ = 90° - β° = 34.2°.

Wegen der Gleichschenkligkeit des großen Dreiecks muss nun aber β und (α+φ) gleich groß sein.

Mit α+34.2°=β=55.8° gilt nun: α = 21.6°

Sinus und Thaleskreis (schwer)

Beispiel:

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Das große Dreieck ist gleichschenklig. Bestimme die Länge der Strecke PQ.

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Am blauen Thaleskreis über dem ersten Dreieck erkennt man sofort, dass γ ein rechter Winkel sein muss.

Als Nebenwinkel von γ muss natürluch auch δ ein recher Winkel sein.

Aufgrund der Winkelsumme im zweiten Dreieck folgt δ + ε + 23° = 180°.

Daraus folgt ε = 180° - 90° - 23° = 67°.

Mit Hilfe der Gleichschenkligkeit des großen Dreiecks kann mann nun β bestimmen: Es gilt ε + 2⋅β = 180°. Daraus folgt β = 180° - ε 2 = 113° 2 = 56.5°

Mit Hilfe des Sinus kann man nun die Länge der gemeinsamen Seite g der beiden Dreiecke berechnen:

Da g die Gegenkathete von β ist, gilt: sin(β)=sin(56.5°) = g 7cm

Damit folgt g = sin(56.5°) ⋅ 7cm ≈ 5.8cm

Nun können wir im zweiten Dreieck den Sinus anwenden und so die gesuchte Seite PQ herausfinden: sin(ε)= g PQ

Setzt man die bekannten Werte ein, so folgt sin(67°)= 5.8 PQ

Damit folgt: PQ = 5.8 sin(67°) = 6.3cm

Trigonometrie Anwendungen

Beispiel:

Die Klasse 9a möchte vermessen wie hoch ihr Schulhaus ist. Dazu messen sie in einiger Entfernung zum Schulhaus den Winkel β = 28,7° zwischen der Horizontalen und der Sichtlinie zur Schulhausspitze. d=14m näher am Schulhaus beträgt dieser Winkel α = 39,4°. Wie hoch ist das Schulhaus?

Lösung einblenden

Wir nennen die Entfernung vom näheren Messpunkt bis zum Punkt senkrecht unter der Schulhausspitze x und die gesuchte Höhe des Schulhauses h.
Dann gilt in dem kleineren rechten Dreieck:

(I) tan(39.4°)= h x

In dem größeren rechtwinkligen Dreick vom entfernten Messpunkt bis zum Schulhaus gilt dann:

(II) tan(28.7°)= h x + 14

Wenn wir nun beide Glecihungen nach x auflösen, können wir diese gleichsetzen

(I) tan(39.4°)= h x | ⋅ x

(I) tan(39.4°) ⋅ x =h |:tan(39.4°)

(I) x = h tan(39.4°)

Jetzt die Gleichung (II):

(II) tan(28.7°)= h x + 14 | ⋅ (x+ 14)

(II) tan(28.7°) ⋅ (x+ 14) = h |:tan(39.4°)

(II) x + 14= h tan(28.7°) | -14

(II) x = h tan(28.7°) - 14

Jetzt kann man die rechten Seiten der beiden Gleichungen gleichsetzen:

h tan(39.4°) = h tan(28.7°) - 14

h 0.8214 = h 0.5475 - 14

1 0.8214 ⋅ h = 1 0.5475 ⋅ h - 14

1.2174 h = 1.8265 h - 14 | - 1.2174 + 14

14 = 0.6091 h | : 0.6091

22.9841 = h

Das Schulhaus ist also ungefähr h=23m hoch.

Winkel zw. Punkten im Koordinatensystem

Beispiel:

Berechne alle Längen und Winkel im Dreick ABC mit A(-5|-4), B(0|-4) und C(0|5).

Runde die Ergebnisse auf eine Nachkommastelle.

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Wenn man die drei Punkte in ein Koordinatensystem einträgt erkennt man sofort, dass (zwischen B und C) a = 9 und (zwischen A und B) c = 5 sein müssen. Weil das Dreieck rechtwinklig ist, kann man b (zwischen A und C), also die Hypotenuse, mit dem Satz des Pythagoras berechnen:

Dreiecks mit Hilfe des Satzes des Pythagoras berechnen.

b2 = 92 + 52

b2 = 81 + 25

b2 = 106

b = 106 10.3

Da a (zwischen B und C) und c (zwischen A und B) parallel zu den Koordinatenachsen sind, muss der Winkel in B β = 90° sein.

Den Winkel α können wir mit dem Tangens berechnen:

tan(α) = Gegenkathete Ankathete = 9 5 = 1.8

Daraus folgt: α = arctan(1.8) ≈ 60.9°.

Wegen der Winkelsumme von 180° im Dreieck folgt: γ = 90°-60.9° = 29.1°