Aufgabenbeispiele von Trigonometrie

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Ableiten von trigonometrischen Funktionen

Beispiel:

Berechne die Ableitung von f mit f(x)= ( cos( x ) ) 2 und vereinfache:

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f(x)= ( cos( x ) ) 2

f'(x)= 2( cos( x ) ) · ( - sin( x ) )

= -2 cos( x ) · sin( x )

= -2 sin( x ) · cos( x )

Ableiten von trigonometrischen Funktionen BF

Beispiel:

Berechne die Ableitung von f mit f(x)= - x · cos( -x ) und vereinfache:

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f(x)= - x · cos( -x )

f'(x)= - 1 · cos( -x ) - x · ( - sin( -x ) · ( -1 ) )

= - cos( -x ) - x · sin( -x )

Integral über trigon. Funktion

Beispiel:

Bestimme das Integral ∫ 1 2 π π -5⋅ cos( 3x ) ⅆ x .

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∫ 1 2 π π -5⋅ cos( 3x ) ⅆ x

= [ - 5 3 ⋅ sin( 3x ) ] 1 2 π π

= - 5 3 ⋅ sin( 3⋅π ) + 5 3 ⋅ sin( 3⋅( 1 2 π ) )

= - 5 3 ⋅0 + 5 3 ⋅( -1 )

= 0 - 5 3

= 0 - 5 3

= - 5 3


≈ -1,667

Extrempunkte bei trigon. Fktn. BF (einfach)

Beispiel:

Bestimme die Tiefpunkte des Graphen von f mit f(x)= 3⋅ sin( x ) +2 im Intervall [0; 2π ).
(Tipp: am schnellsten geht das ohne Ableitungen)

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Die Originalfunktion f(x)=sin(x) ist in der Abbildung rechts in blau eingezeichnet.

Wir erkennen relativ gut am Term, dass der Graph von f gegenüber dem von g(x)=sin(x) um d=2 in y-Richtung verschoben ist.

Der erste steigender Wendepunkt wäre also im Punkt P(0|2).

Mit Hilfe von b=1 und der Periodenformel p= 2π b erhalten wir als Periode:
p= 2π 1 = 2π

Der gesuchte Tiefpunkt ist bei sin(x) nach Dreiviertel der Periode,
also bei x1= 3 2 π ≈ 3 2 π . .

Die Funktion schwingt wegen d=2 um y=2. Der y-Wert des Tiefpunkt ist also eine Amplitude (a=3) unter 2, also bei y=-1.

Wir erhalten also als Ergebnis einen Tiefpunkt bei ( 3 2 π |-1)

Extrempunkte bei trigonometr. Fktn. BF

Beispiel:

Bestimme die Tiefpunkte des Graphen von f mit f(x)= - sin( 2x ) -2 im Intervall [0; 2π ).
(Tipp: am schnellsten geht das ohne Ableitungen)

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Die Originalfunktion f(x)=sin(x) ist in der Abbildung rechts in blau eingezeichnet.

Wir erkennen relativ gut am Term, dass der Graph von f gegenüber dem von g(x)=sin(x) um d=-2 in y-Richtung verschoben ist.

Der erste steigender Wendepunkt wäre also im Punkt P(0|-2).

Weil aber das Vorzeichen von a = -1 aber negativ ist, wird die Original-funktion f(x)=sin(x) nicht nur um den Faktor 1 gestreckt sondern auch an der x-Achse gespiegelt, so dass aus dem steigender Wendepunkt in P ein fallender Wendepunkt in P(0|-2) wird.

Mit Hilfe von b=2 und der Periodenformel p= 2π b erhalten wir als Periode:
p= 2π 2 = π

Der gesuchte Tiefpunkt ist bei sin(x) nach Dreiviertel der Periode, bei der durch das negative Vorzeichen an der x-Achse gespiegelte Funktion - sin(2( x +0)) -2 aber nach einem Viertel der Periode,
also bei x1= 1 4 π ≈ 1 4 π . .

Weil das gesuchte Interval [0; 2π ) zwei Perioden umfasst, ist auch noch 1 4 π + π = 5 4 π eine Lösung.

Die Funktion schwingt wegen d=-2 um y=-2. Der y-Wert des Tiefpunkt ist also eine Amplitude (a=1) unter -2, also bei y=-3.

Wir erhalten also als Ergebnis einen Tiefpunkt bei ( 1 4 π |-3) und einen bei ( 5 4 π |-3)

Extremstellen bei trigon. Fktn (LF)

Beispiel:

Bestimme die Wendepunkte des Graphen von f mit f(x)= -2⋅ cos(4( x + 1 4 π)) +3 im Intervall [0; π ).
(Tipp: am schnellsten geht das ohne Ableitungen)

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Die Originalfunktion f(x)=cos(x) ist in der Abbildung rechts in blau eingezeichnet.

Wir erkennen relativ gut am Term, dass der Graph von f gegenüber dem von g(x)=cos(x) um d=3 in y-Richtung und um c= - 1 4 π nach rechts verschoben ist.

Der erste Hochpunkt wäre also im Punkt P( - 1 4 π |5).

Weil aber das Vorzeichen von a = -2 aber negativ ist, wird die Original-funktion f(x)=cos(x) nicht nur um den Faktor 2 gestreckt sondern auch an der x-Achse gespiegelt, so dass aus dem Hochpunkt in P ein Tiefpunkt in P( - 1 4 π |1) wird.

Mit Hilfe von b=4 und der Periodenformel p= 2π b erhalten wir als Periode:
p= 2π 4 = 1 2 π

Der gesuchte Wendepunkt ist bei cos(x) nach einem Viertel und nach Dreiviertel der Periode,
also bei x1= - 1 4 π + 1 8 π ≈ - 1 8 π .
Weil diese Stelle aber negativ ist, müssen wir noch (mindestens) eine Periode dazu addieren, damit der x-Wert im gesuchten Intervall [0; π ) liegt,
also x1= - 1 8 π + 1 2 π ≈ 3 8 π und bei x2= - 1 4 π + 3 8 π ≈ 1 8 π . .

Weil das gesuchte Interval [0; π ) zwei Perioden umfasst, ist auch noch 3 8 π + 1 2 π = 7 8 π und 1 8 π + 1 2 π = 5 8 π eine Lösung.

Die Funktion schwingt wegen d=3 um y=3. Der y-Wert des Wendepunkt ist also gerade 3.

Wir erhalten also als Ergebnis einen Wendepunkt bei ( 3 8 π |3) und bei ( 1 8 π |3) und bei ( 7 8 π |3) und bei ( 5 8 π |3)

Nullstellen mit dem WTR

Beispiel:

Bestimme mit Hilfe eines Taschenrechners alle Nullstellen der Funktion f mit f(x)= 3⋅ cos( 1 2 x ) -1,5 innerhalb einer Periode, also im Intervall [0; 4π [.

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Um die Nullstellen zu erhalten, setzen wir einfach f(x)=0.

Daraus ergibt sich folgende Gleichung:

3⋅ cos( 1 2 x ) -1,5 = 0 | +1,5
3⋅ cos( 1 2 x ) = 1,5 |:3
canvas
cos( 1 2 x ) = 0,5 |cos-1(⋅)

Der WTR liefert nun als Wert 1.0471975511966

1. Fall:

1 2 x = 1 3 π |⋅ 2
x1 = 2 3 π

Am Einheitskreis erkennen wir, dass die Gleichung cos( 1 2 x ) = 0,5 noch eine weitere Lösung hat. (die senkrechte turkise Gerade x=0.5 schneidet den Einheitskreis in einem zweiten Punkt).

Am Einheitskreis erkennen wir auch, dass die andere Lösung einfach (nach unten gespiegelt) bei - 1 3 π
bzw. bei - 1 3 π +2π= 5 3 π liegen muss.

2. Fall:

1 2 x = 5 3 π |⋅ 2
x2 = 10 3 π

L={ 2 3 π ; 10 3 π }

Die Nullstellen in der Periode [0; 4π ) sind also
bei x1 = 2 3 π und x2 = 10 3 π .

trigon. Anwendungsaufgabe 2

Beispiel:

In einem Wellenbad kann man an einer bestimmten Stelle die Wasserhöhe zur Zeit t (in Sekunden) näherungsweise durch die Funktion f mit f(t)= 30⋅ sin( 2 3 π t ) +70 (0 < t ≤ 3) angeben.

  1. Bestimme die Periode dieses Vorgangs.
  2. Bestimme die maximale Wasserhöhe.

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  1. Periodenlänge

    Aus dem Funktionsterm können wir den Faktor b = 2 3 π herauslesen und in die Periodenformel einsetzen:

    Somit gilt für die Periodenlänge: p = 2 π b = 2 π 2 3 π = 3

  2. y-Wert des Maximums (HP)

    Gesucht ist der höchste Funktionswert. Aus dem Term kann man eine Verschiebung der Sinusfunktion um d = 70 nach oben und eine Amplitude von a = 30 erkennen, d.h. f schwingt um maximal 30 um 70. Somit ist der höchste Wert bei 70 cm + 30 cm = 100 cm.

Parameter für best. Periode finden

Beispiel:

Untersuche, ob es einen maximalen oder minimalen Wert für die Periode von fa mit fa(x)= - sin( 1 a 2 -6a +14 x ) gibt.

Bestimme das zugehörige a und die extremale Periode.

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Wir berechnen zuerst die Periode von fa mit fa(x)= - sin( 1 a 2 -6a +14 x ) :

p = 2π b = 2π 1 a 2 -6a +14 = 2π · ( a 2 -6a +14 )

Man erkennt jetzt gut, dass je größer a 2 -6a +14 wird, desto größer wird auch die Periode.

a 2 -6a +14 ist eine quadratische Funktion, ihr Graph ist eine nach oben geöffnete Parabel mit einem Tiefpunkt als Scheitel. Somit hat a 2 -6a +14 also einen minimalen Wert, während es noch oben keine Grenze gibt.

Diesen minimalen Wert können wir schnell über die Nullstelle der ersten Ableitung bestimmen:

( a 2 -6a +14 )' = 2a -6 = 0 ⇔ a = 3

Für dieses a = 3 wird also a 2 -6a +14 minimal und somit auch die Periode 2π · ( a 2 -6a +14 ) minimal .

Für a = 3 ist dann die minimale Periode pmin = 2π · ( 3 2 -6⋅3 +14 ) = 2π · ( 9 -18 +14 ) = 10π .